LSC IN MENDEN

3. BUNDESLIGA WEST

LSC IN MENDEN AM SAMSTAG

SG MENDEN SAUERLAND WÖLFE – LONGERICHER SC KÖLN

Samstag, 19.00 Uhr

Als extrem fokussiert und leidenschaftlich präsentierte sich der LSC am letzten Freitag gegen Dormagen. Trotz der kleinen Besetzung konnte man den designierten Zweitligisten Dormagen niederringen. Besonders in der ersten Hälfte zeigte der LSC rasantes Tempospiel.

Auch am Samstag soll beim Gastspiel im Sauerländischen Menden wieder diese Stärke zum Tragen kommen. Dann reist man zu einer heimstarken Mannschaft, die im letzten Sommer aus der starken Oberliga Westfalen in die 3. Liga aufstieg und mit überraschenden Siegen, unter anderem dem 33:31 in der Hinrunde in Longerich, aufwarten konnte. Man hat den Klassenhalt so gut wie sicher, ein Sieg gegen den LSC würde den sicheren Klassenerhalt bedeuten.

Der LSC könnte also abermals als Partycrasher fungieren, wie bereits beim Heimspiel gegen Dormagen, als man deren sicher geglaubte Aufstiegsparty am letzten Freitag verhinderte.

Die Vorraussetzungen für einen LSC-Auswärtssieg könnten derweil besser sein, neben den weiterhin fehlenden Wittig, Hartmann und Koenen fällt nun auch noch Marian Dahlke für den Rest der Saison aus, seine Knieprobleme haben sich verstärkt und ein weiteres MRT ist notwendig. Somit geht der LSC mit 9 Feldspielern an den Start.

Dennoch möchte LSC-Trainer Chris Stark den Glauben an einen Auswärtssieg aufrecht erhalten. „Auch in der Vergangenheit ist uns in kleiner häufig Besetzung gelungen, über uns hinauszuwachsen. Wir werden befreit aufspielen und haben mit den 17:1 Punkten, die wir zuletzt geholt haben, eine tolle Serie im Rücken. Außerdem haben wir mit dem Spiel gegen Dormagen nochmal ein richtiges Saisonhighlight erlebt, dieses Spiel gehörte aufgrund der Emotionalität und Spannung am Ende sicherlich zu den beeindruckensten unserer bisherigen Drittligazeit.“

Gegen den designierten Aufsteiger Dormagen hat der LSC also in 2 Saisons 6:2 Punkte geholt, das ist eine starke Bilanz. Genauso wie der Blick auf eine Statistik der diesjährigen Saison: nimmt man nur die Spiele der Top 5 Mannschaften untereinander, seht der LSC auf Platz 2 hinter Ferndorf mit 8:8 Punkten, deutlich vor Dormagen (5:13 Punkte). Ein Zeichen dafür, dass der LSC im Spitzendrittel der Liga etabliert ist und, außer Ferndorf dieses Jahr, alle Teams bezwingen kann. Aber eben auch gegen Mittelfeldmannschaften stolpern kann, wie im Hinspiel gegen Menden, nun möchte man sich revanchieren.

Auf Abschiedstournee befinden sich inzwischen Joshua Reuland und Benni Richter. „Josh war diese Saison für uns ein Glücksfall, er hat mit seinem hohen Tempo zu unserem Erfolg beigetragen. Es war klar, dass er bei einer Zweitliga-Option jene Möglichkeit wahrnehmen möchte. Benni Richter hat den Erfolg unserer Mannschaft in den letzten Jahren mitgestaltet und die Geschichte der letzten Jahre mitgeschrieben. Da kommt natürlich etwas Wehmut auf, aber es gehört im Sport dazu, dass sich erfolgreiche Wege auch mal trennen. Wir wünschen beiden in Liga 2 alles Gute und die Tore stehen für beide natürlich beim LSC offen,“ so Trainer Chris Stark. Benni Richter hinterlässt mit bislang 968 Toren nur in Ligaspielen in den letzten 6 Jahren eine großen Fußabdruck, er entwickelte sich im LSC-Dress zu einem Top-Spieler in Liga 3.

 

 

 

 

 

 

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