LSC - VOLMETAL 38:21 (21:12)

3. Bundesliga West

SIEG ZUM SCHLUSSPUNKT DER SAISON UND NER „SUPERJEILEN ZICK“

LONGERICHER SC KÖLN – TUS VOLMETAL 38:21 (21:12)

Einen überaus erfreulichen Saisonabschluss feierte der LSC am Samstagabend: den höchsten Sieg der Drittligavereinsgeschichte setzte beim 38:21 gegen den TuS Volmetal den Schlusspunkt auf eine tolle Spielzeit.

In der ersten Hälfte ging der LSC sofort in Führung, konnte durch einige Schnellangriffe bereits nach 3 Minuten mit 4:1 in Front gehen. Volmetal hielt in der Folge aber gut dagegen, mit einigen Torwartparaden machte man dem LSC das Leben schwer und blieb im weiteren Verlauf der ersten Hälfte bis zur 20. Minute (12:9 für den LSC) in Schlagdistanz. Dann drehte der LSC jedoch weiter auf und erhöhte den Vorsprung innerhalb weniger Minuten vorentscheidend bis zum 21:12 zur Pause.

Damit sollte es eigentlich in Hälfte 2 weitergehen, allerdings prallte man zunächst noch auf Widerstand und so blieb der Vorsprung stabil bis zur 39. Minute (25:16). In den letzten 20 Minuten der Saison zeigte der LSC eine sehr gute Leistung, konnte immer wieder nach gehaltenen oder geblockten Bällen in den Gegenstoß gehen. Eine zwischenzeitliche Manndeckung gegen den scheidenden LSC-Regisseur Benni Richter tat dem Spielfluss keinen Abbruch, Tor um Tor schraubte man das Ergebnis in die Höhe. Volmetal, das den Klassenerhalt bereits in der Vorwoche gesichert hatte, wurde überrollt, zeigte sich nachher als fairer Verlierer. Den Schlusspunkt auf die letzte Saison von LSC-Trainer Chris Stark setzte mit Dennis Mestrum ein LSC-Urgestein, den der Trainer bereits in der E-Jugend trainierte.

Der Sieg bildete den Schlusspunkt einer erfolgreichen Trainer-Ära: Chris Stark beendet nach 7 Jahren als Trainer der Ersten Mannschaft seine Tätigkeit und freute ich im Anschluss an die Partie über die tolle Begegnung seiner Mannschaft: „Das letzte Spiel hätte ich mir nicht besser ausmalen können, alle Spieler haben getroffen, wir haben spektakuläre Tore gesehen und waren bis zum Ende in Torlaune.“

Die Mannschaft wurde bereits in den Schlussminuten mit Standing Ovations bedacht, die ein oder andere Träne kullerten den Zuschauern über die Wangen, als Reuland und Benni Richter in den Schlussminuten ausgewechselt wurden und nach dem Spiel genauso wie der nach Rostock wechselnde Stephan Wilhelm verabschiedet wurden.

Einen emotionalen Abschied mit einem Film, wo Weggefährten des Trainers zu Wort kamen, erlebte Chris Stark, der sich hinterher erfreut über den 148. Sieg seiner Trainerzeit äußerte. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die hier jahrelang super mitgezogen hat und auch diese Saison tolles geleistet hat. Mein Dank geht außerdem an die LSC-Fans, die uns durch die letzten Jahre getragen haben. Im Rückblick schaue ich auf eine „Superjeile Zick“ zurück, es hat mir vom ersten bis zum gestrigen letzten Tag immer richtig Spaß gemacht, hier Trainer zu sein. Nun freue ich mich auf die neue Aufgabe und mehr Zeit mit meiner Familie.“

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