Volmetal - LSC 22:27

3. Bundesliga West

SIEG ZUM ABSCHLUSS 2017

Tus Volmetal – Longericher SC Köln 22:27 (9:14)

Spiel Nummer 3 in der 3. Liga beim TuS Vometal, dritter Sieg für den LSC, man gewann in Hagen-Dahl am Samstagabend mit 27:22.

Das dritte Mal trat man ersatzgeschwächt an, dieses Mal fehlten wie erwartet Wolf, außerdem Richter (Grippe) und Peters (Blinddarm). Den Sieg widmete die Mannschaft dem LSC Veteranen Kiki Born, dessen schwere Knieverletzung die Mannschaft in der Vorwoche geschockt hatte.

Ungeachtet von den Verletzungssorgen begann das Spiel mit Vorteilen für den LSC, der sofort hellwach und vor allem in der Deckung äußerst präsent war. Die herausgespielten Chancen wurden verwertet, der Vorsprung von 7:3 in der 12. Minute war folgerichtig.

Nun kamen die Gastgeber besser ins Spiel und der LSC leistete sich nun 6 „Fahrkarten“ in Folge, von allen Positionen scheiterte man ein Mal am Keeper. Weil Volmetal die Wurfgelegenheiten besser nutzte, wendete sich das Blatt bis zur 22. Minute, Volmetal führte plötzlich 9:8. Das dritte Drittel der ersten Halbzeit gehörten nun wieder dem LSC, in diesem wellenartig verlaufenen Spiel schaffte man vor der Pause einen 6:0 Lauf mit einem bärenstarken Valentin Inzenhofer, der insgesamt auf 19 Paraden (inkl. 3 Siebenmeter) kam.

Besonders der leidenschaftliche Einsatz der LSC-Mannschaft war spürbar, man wollte das Handball-Jahr 2017, das für den LSC so hervorragend verlief, unbedingt mit einem Sieg abschließen. So nahm man sich auch für die zweite Halbzeit viel vor, man wollte an der Schlussphase der ersten Hälfte ansetzen.

Dies gelang ansatzweise, die spielerische Leistung war sehr ordentlich, man kam zu guten Chancen, diese fanden leider nicht immer den Weg ins Netz, dennoch zog man auf 22:14 davon, die Begegnung schien in der 45. Minute vorentschieden.

Allerdings schlug das Pendel nun wieder, passend zum wellenartigen Spielverlauf, für Volmetal aus und die Heimmannschaft verkürzte bis zum 19:24 bzw 21:24, 3 Treffer des LSC bis zum 27:21 ließen die zahlreich mitgereisten LSC-Anhänger dann jedoch aufatmen, man feierte eine mannschaftliche geschlossene Leistung, einen hochverdienten Auswärtssieg zum Ende der Hinrunde und begab sich auf den Heimweg durch das tief verschneite Bergische Land.

Trainer Chris Stark: „Top war heute unsere kämpferische Einstellung, streckenweise haben wir auch gutes Angriffspiel präsentiert. Ein Dorn im Auge war die Chancenverwertung, 24 Fehlwürfe waren zu viel. Dennoch bin ich hochzufrieden, Kompliment ans Team, es war die richtige Reaktion auf die 2 Niederlagen. Nun können wir in der Weihnachtspause zunächst etwas herunterfahren und regenerieren. Dann gehen wir mit einer guten Ausgangsposition hochmotiviert in die Rückrunde. Das Handballjahr 2017 ist passé und der ganze LSC kann mit Stolz auf dieses tolle Jahr zurückblicken. Mit dem Abschlusssieg und 2 eingefahrenen Punkten sollte das gut gelingen.“

Statistik zum Spiel: Wittig 6, Reuland 5, Hartmann 4, Koenen 3, Böing 3, Schlösser 2, Dahlke 2, Mestrum 2

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