HAGEN - LSC 35:18

3.BUNDESLIGA WEST

LSC UNTERLIEGT HAGEN KLAR

EINTRACHT HAGEN – LONGERICHER SC KÖLN 35:18 (14:9)

Einen rabenschwarzen Abend erwischte der LSC in Hagen und unterlag beim nun sicheren Tabellenzweiten und Aufatiegsfavoriten Hagen deutlich mit 18:35.

Der Abend begann schon schlecht, als man aufgrund von Vollsperrungen und vollen Autobahnen über 2 Stunden nach Hagen brauchte.

Irgendwie hatte man die gute Form der letzten Wochen im Bus gelassen, begann fahrig und blieb nur dank dem gut aufgelegten Valle Inzenhofer im Spiel. Marian Dahlke musste bereits nach 3 Minuten mit Handverletzung das Feld verlassen und fehlte fortan als wichtiger und torgefährlicher Akteur.

Dass der Halbzeitstand deutlich ausfiel, lag vor allem an einigen Pfostenwürfen und etlichen Fehlwürfen, der gegnerische Keeper Mahncke hatte insgesamt 28 Paraden. Das lag auch an der guten Hagener Deckung, die den LSC immer wieder zu schlechten Abschlüssen zwang. Mit dem größer werdenden Rückstand wurde der LSC-Angriff zunehmend unsicherer und verlor die Ruhe, fand nicht mehr zu guten Lösungen.

Für die zweite Hälfte hatte man sich einiges vorgenommen, der Schuss ging jedoch nach hinten los. Einige schnelle Abschlüsse und Torhüterparaden führten zu einigen Tempogegenstoßtoren der Hagener, so dass der LSC aussichtslos in Rückstand geriet und man früh auf verlorenem Posten stand. Die Moral war schnell gebrochen, so sehr man sich mühte, die Fehleranzahl blieb zu hoch und so konnten die Hagener mit einer guten Leistung konsequent davonziehen.

Nach der deftigen Niederlage musste man sich erstmal kräftig schütteln, bevor man geknickt in den Bus stieg. An diesem Abend war man deutlich unterlegen, dennoch bleibt der positive Gedanke an die überragende Saison bestehen und diese möchte man nun mit einem furiosen Schlussakt gegen Dormagen krönen.

„Dafür braucht es definitv eine bessere Leistung als heute. Aber es ist leider heute so gekommen und so ist der Sport, da muss man akzeptieren und dem Gegner gratulieren. Ich breche nicht den Stab über das Team, wir haben zwei schwache Partien dieses Jahr gehabt in Minden und Hagen, wir ärgern uns sehr darüber, weil wir immer enorm ehrgeizig sind. Fakt ist, mit der Leistung von heute hätten wir wahrscheinlich gegen fast jeden Gegner der Liga verloren. Man hat gesehen, dass die Saison Kraft gekostet hat, es ist uns nicht gelungen, mit großer Power nach anfänglichem Rückstand gegenzusteuern. Jetzt wollen wir nochmal Körner sammeln, nächste Woche gut trainieren und dann im Derby nochmal alles raushauen,“ so fasst Trainer Stark die Niederlage zusammen.

„Sorry an die mitgereisten Fans, heute war der Wurm drin und darüber ärgern wir uns selbst am meisten. Jetzt möchten wir umso mehr mit einer Trotzreaktion und einer vollen Halle die Saison mit einem Sieg beschließen und unseren scheidenden Spielern einen tollen Abschied bescheren,“ so Kapitän Christopher Wolf.

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