Ahlen - LSC 30:30 (15:12)

3. Bundesliga West

LSC MIT THRILLER UND REMIS IN AHLEN

AHLENER SG – LONGERICHER SC KÖLN 30:30 (15:12)
Remis – mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte schaffte der LSC einen Punkt in Ahlen zu erkämpfen.
Ein toller Rahmen: knapp 600 lautstarke Zuschauer sahen die Begegnung, ein atemberaubend spannendes Handballspiel wurde geboten mit einem Punktgewinn für den LSC, das waren die Eckpunkt des LSC-Handballabends.
Dass man den Punkt beim Tabellenzwölften letztlich als Gewinn einstufte, lag vor allem an der mageren Torausbeute in Hälfte 1 und dem daraus resultierenden Rückstand, dem man lange hinterherlief.
Auch wenn der LSC zwischenzeitlich 9:10 in Führung ging, tat man sich im Angriff gegen die kompakte Ahlener Deckung und den guten Torhüter sichtlich schwer und beging zu viele Fehler, so das Ahlen verdient zu Pause 15:12 führte.
In Hälfte 2 entwickelte man mehr Durchschlagskraft, schaffte es jedoch nicht, mehr Tore zu verhindern als in der ersten Hälfte, auch, weil man zunächst häufig in Unterzahl agieren musste. In der 45 Minute hatte beim 24:21 der 3 Tore Rückstand weiterhin bestand. Der LSC hatte längst begonnen, leidenschaftlich zu kämpfen, aus dem schnellen und intensiven Spiel entwickelte sich ein wahrer Thriller.
Der LSC kämpfte sich Tor um Tor heran, dennoch dauerte es bis zur 54. Minute, dass man erstmals ausgleichen konnte und Michael Wittig zum 28:28 einnetzte.
Nun war alles möglich, sogar das komplette Umbiegen des Spiel war im Bereich des Möglichen. Erst Recht, als Marian Dahlke die Führung besorgte zum 29:28.
Der Folgeangriff sollte dann allerdings entscheidend sein:  über eineinhalb Minuten hielt man die Ahlener vom torwurf ab, das spät angezeigte Passivzeichen brachte zunehmend Druck für den Ahlener Angriff, dennoch schaffte man den Durchbruch, Jimmy Hoffmann erhielt  zudem eine 2min Strafe. Der folgende 7m besorgte den Ausgleich.
Der Unterzahlangriff brachte keinen LSC-Treffer, hingegen ging Ahlen wieder in Front mit 30:29, den Jimmy Hofmann in der Schlussminute wieder egalisierte.
Turbulent dann die Schlussszenen, als der Ball nach einem Freiwurfpfiff von LSC-Kepper Schmidt nicht umgehend freigegeben wurde. Daraufhin sah Schmidt Rot und Ahlen bekam einen Siebenmeter zugesprochen. Der zuvor treffsichere Ahlener Michalczik scheiterte mit dem Schlusspfiff an LSC-Keeper Valentin Inzenhofer.
Trainer Chris Stark: „Wenn man mit der letzten Spielszene einen gehaltenen Siebenmeter hat, muss man zufrieden sein, dass man nicht verloren hat. Der Punkt geht aufgrund der besseren zweiten Hälfte in Ordnung, Ahlen war heute eine guter Gegner, sie haben sich den Punkt ebenfalls verdient, das Remis ist also okay. Wir freuen uns jetzt auf Freitag und das Spiel gegen Leichlingen.“

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