LSC - MENDEN 31:33

3. Bundesliga West

LSC MIT NIEDERLAGE GEGEN MENDEN

LONGERICHER SC KÖLN – SG MENDEN SAUERLAND WÖLFE 31:33 (17:20)

Eine 31:33-Niederlage musste der LSC am Freitagabend vor rund 300 Zuschauern gegen die Gäste aus dem Sauerland einstecken.

Bereits in der Anfangsphase konnten die Gäste in Führung gehen, trafen aus dem Rückraum nach Belieben, die LSC-Deckung und die Torhüter hatten in der ersten Hälfte permanent das Nachsehen. Bereits nach 13 Minuten hatte man 10 Treffer kassiert, bis zur Halbzeit waren es satte 20 Gegentreffer. Zum Vergleich: beim letzten Spiel gegen Krefeld hatte man in der kompletten Spielzeit nur 16 Gegentreffer kassiert. Die Offensive war in der ersten Hälfte ansprechend, in dem temporeichen Spiel ging es hin und her. Der LSC verpasste mehrere klare Wurfgelegeheiten, zur Hälfte hätte man selbst bereits mehr als 20 Treffer erzielen müssen, Chancen waren genug vorhanden.

Stets war man jedoch in der Rolle des Verfolgers, weil Menden immer wieder vorlegen konnte. Mit viel Aufwand kam der LSC Tor um Tor heran, bei sehr guter Stimmung in der Halle konnte man in der 40. Minute durch Schlösser erstmals ausgleichen zum 23:23.

Nun hatte man sich im LSC Lager die erste Führung erhofft, doch zum möglicherweise befreienden Treffer kam es nicht: Menden spielte konsequent und abgeklärt ihre mittlerweile langen Angriffe und kam über Rückraumschüsse zu Toren. Beim LSC musste der dynamische Kapitän Wolf verletzungsbedingt vom Feld. Der LSC zeigte sich beeindruckt und produzierte Flüchtigkeitsfehler, überhastete Angriffsaktionen und Fehlwürfe, der erneute Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden.  Erst in der Schlussminute verkürzte man nochmal auf 1 Tor Differenz, der letzte Treffer der Begegnung war dann jedoch den Gästen vorbehalten, die sich den Sieg mit einer guten Leistung verdient hatten.

LSC-Trainer Chris Stark: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, diese Niederlage war vermeidbar, ohne die Leistung des Gäste schmälern zu wollen. Jedoch wäre mit einer normalen Darbietung, einer stärkeren Deckung oder besseren Chancenverwertung allemal ein Heimsieg drin gewesen. Wir haben es nicht aufs Feld gebracht, schließlich auch im Zuge des permanenten Rückstandes hektisch agiert. Wir werden es akribisch analysieren und in Volmetal zum Jahresabschluss besser spielen müssen. Vor allem individuell müssen wir bessere Leistungen präsentieren, bis auf die Außen war das heute zu wenig.“

Kommentar hinzufügen

Zur Werkzeugleiste springen