Ahlen - LSC 26:34 (11:18)

3. Handball Bundesliga West

LSC GEWINNT IN AHLEN

AHLENER SG  – LONGERICHER SC KÖLN 26:34 (11:18)

Eine sehr gute Teamleistung brachte dem LSC einen verdienten Auswärtssieg bei der Ahlener SG, man gewann 34:26 (18:11).

Schrecksekunde zu Beginn: nach einigen Fehlwürfen zu Beginn lag man zum einen 0:2 zurück, zum anderen knickte Rückraumspieler und Abwehrchef Daniel Koenen unglücklich um und schied für den Rest des Spiels aus. Nach 4. Minuten erzielte der LSC erst den ersten Treffer, bis zum 3:3 nach 6. Minuten war das Spiel ausgeglichen. Dann hatte der LSC eine furiose Viertelstunde, in der man den Grundstein für den Auswärtserfolg legen konnte.

Vom 3:3 ausgehend hatte der LSC einen 8:1-Lauf. Man hatte die Deckung extrem stabilisiert, verhinderte die gefährlichen Anspiele in Richtung Kreisläufer und überlief die Ahlener Mannschaft ein ums andere Mal, zahlreiche teils spektakuläre Tempogegenstöße führten zu Toren, 2 Treffer in Folge von Mirco Böing sorgten für die 11:4 – Führung.

Auch die rote Karte gegen Kapitän Christopher Wolf, der mit seiner ersten Aktion und einem unglücklichen Abwehrversuch ins Gesicht des Gegners in der 12. Minute die Rote Karte sah.

Der LSC-Vorsprung pendelte sich bei 6-8 Toren ein, weil man offensiv weiter gut funktionierte, auch nachdem einige Wechsel vollzogen wurden.

Trainer Chris Stark: „Wir haben trotz gutem Spiel zu Beginn recht früh mit Wechseln begonnen, um die Kräfte gut zu verteilen und das Tempo konsequent hochzuhalten. Bei unserem Tempospiel unterliefen ein paar Fehler, aber bei dem hohen Risiko, das wir nach Ballgewinnen gehen, muss man den ein oder anderen Ballverlust in Kauf nehmen.“ Keeper Nils-Thorben Schmidt zeigte einige Paraden und tat sich insbesondere durch prima Tempogegenstoß-Pässe hervor.

Das Spiel blieb aber umkämpft, Ahlen hatte sich keineswegs aufgegeben und stemmte sich in der zweiten Hälfte kämpferisch gegen die Niederlage. Dennoch konnte der an diesem Abend bestens aufgelegte LSC den Vorsprung ausbauen, in der 45. Minute ging man durch Benni Richter erstmals mit 10 Toren in Front (25:15).

Knapper wurde das Resultat dann, als Ahlen defensiv umstellte und eine offensivere Variante wählte und den LSC zu zwei Fehlern zwang. Zum andren, weil man offensiv mit dem 7. Feldspieler agierte und die Angriffseffektivität erhöhte.

Näher als das 20:25 bzw. 21:26 kam Ahlen dann nicht mehr ran, der LSC bewahrte die Ruhe und zog wieder zur endgültigen Entscheidung davon, der letzte Treffer war dem glänzend aufgelegten Joshua Reuland vorbehalten, der mit seinem 9. Treffer zum Endergebnis von 34:26 einnetzte und die mitgereisten LSC-Fans endgültig verzückte..

Trainer StarK: „Wir fahren hochzufrieden nach Hause, großes Kompliment an meine Mannschaft, die abgesehen von den ersten Minuten und einer unangenehmen Phase Mitte der zweiten Hälfte stets die Oberhand hatte und mit einer geschlossenen Teamleistung heute überzeugt hat. Wir hoffen nur, dass es Daniel nicht allzu schlimm erwischt hat, sonst wäre es ein teuer erkaufter Sieg, auch wenn Michel Peters ihn heute super vertreten hat. Nach unserem Remis hier letztes Jahr waren wir gewarnt und wollten unbedingt gewinnen, der Wille war jederzeit spürbar.“

Mit dem dritten Sieg in Folge hat der LSC die anvisierte Mini-Serie geschafft und geht mit Rückenwind in das Duell am kommenden Freitag gegen Verfolger Bergische Panther.

Tore LSC: Reuland 9, Wittig 6, Hartmann 5, Böing 5, Richter 3/2, Schlösser 2, Dahlke 2, Peters 1, Thöne 1, Koenen, Mestrum, Wolf, TW Schmidt, TW Beutner

 

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