LSC - LEMGO 33:31 (19:15)

3. Handball Bundesliga

LSC GEWINNT GEGEN LEMGO

LONGERICHER SC KÖLN – HSG LEMGO 33:31 (19:15)

Eine couragierte Leistung in einem offensiv geprägten Spiel brachte dem LSC den ersten Heimsieg der Saison und einen 33:31 Erfolg gegen Lemgo.

2:3 nach 4 Minuten, der einzige Rückstand des Spiels datierte aus der Anfangsphase. Durch gut gespielte Angriffe gelang es dem LSC, zu Toren zu kommen und die Führung an sich zu reißen. Jedoch merkte man direkt in der Startphase des Spiels, dass die LSC-Deckung nicht die Qualität der Vorwochen zeigte, Lemgo kam immer wieder zu Treffern und geriet über das ganze Spiel hinweg nie aussichtslos ins Hintertreffen.

Trainer Stark: „Zunächst muss man sagen, dass Lemgo heute eine gute Qualität offensiv gezeigt hat. Auf der anderen Seit waren wir heute in meinen Augen nicht präsent genug, haben die Gäste nicht zu Fehlern gezwungen, waren zu passiv.“

Zwar musste man kurzfristig auf Mestrum verzichten, der sich zu den Verletzten Dahlke und Reuland auf die Tribüne gesellte, jedoch war Benni Richter rechtzeitig fit gewordem, der nach viermonatiger Verletzungspause sein erstes Spiel machte und in der 19. Minute zum 12:9 zum ersten Mal traf und sich mit insgesamt 6 Treffern gut einfügte.

Anschließend konnte man mit 19:14 die höchste Führung des Spiels erreichen, kurz vor der Pause verkürzte Lemgo zum 19:15-Pausenstand. Mit dem 19 geworfenen Toren konnten man also sehr zufrieden sein, jedoch fehlte defensiv weiter der Zuriff. Offensiv kam nun etwas Pech mit insgesamt 7 Pfosten-/Lattentreffern und teilweise etwas umständliche Angriffe hinzu, so dass der Vorsprung wieder schmolz. Lemgo erwies sich mehr und mehr als harte Nuss.

Jedoch wahrte der LSC stets einen knappen Vorsprung und setzte sich in der Schlussphase wieder spielentscheidend ab. Das 7m-Tor zum 30:27 in der 51. Minute war allerdings noch keine Vorentscheidung, es folgten einige hektischen Minuten nach der Unterzahlsituation (2min gegen Benni Richter), wo Lemgo wieder auf 30:29 verkürzte. Der in Minute 40 eingewechselte Valentin Inzenhofer zeigte 2 wichtige Paraden, mit dem 33:30 5 Minuten vor Ende stellte der LSC das Spiel dann auf Sieg.

„Der 33:31-Erfolg war schlussendlich verdient, zwischenzeitlich fehlte uns die Killermentalität, um das Spiel frühzeitig vorzuentscheiden. Die 2 Punkte haben wir aber im Sack und darüber freuen wir uns sehr. Nach all den Problemen der Vorwochen können wir mit dem Saisonstart gut leben und freuen uns jetzt auf das Bonus-Spiel beim Top-Favoriten Ferndorf,“ so ein erleichterter Kapitän Christopher Wolf nach dem Spiel, das er mit einem Turban bestritt, nachdem er sich beim Warmwerfen und einem Zusammenprall mit dem eigenen Mitspieler einen Cut am Auge zuzug, der nach dem Spiel mit 2 Stichen genäht wurde.

LSC: Schmidt, Inzenhofer, Schlösser 9/6, Richter 6, Wagener 5, Hartmann 4, Koenen 3, Peters 2, Wittig 2, Thöne 1, Wolf 1, Böing, Schauf

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