LSC - FERNDORF

3. Bundesliga West

LSC ERWARTET DEN SPITZENREITER

LONGERICHER SC KÖLN – TUS FERNDORF

Samstag, 18.00 Uhr

LSC Arena Merianstr.

 

 

Zum Duell mit dem unangefochtenen Spitzenreiter der 3. Bundesliga West kommt es am Samstag in der LSC Arena, wenn der LSC gegen den letztjährigen Zweitligisten TuS Ferndorf antritt.

 

Um Haaresbreite hatte Ferndorf im vergangenen Jahr den Klassenerhalt in Liga 2 verpasst, seinen Kader für die Drittligasaison dann unter anderem mit den Bundesligaerbrobten Jonas Faulenbach (Saarlouis) und Branimir Koloper (Nettelstedt-Lübbecke) veredelt. Die Neuzugänge schlugen voll ein, mit dem Stamm der verbliebenen Akteure zeigten die Siegerländer von Beginn der Saison an, dass kein Weg am TuS vorbei führt, wenn über den begehrten Aufstiegsplatz diskutiert wird. Herausragend ist die Achse Abwehr-Torhüter mit den wohl besten Keepern der Liga zwischen den Pfosten, Puhl und Rottschläfer. So hat Ferndorf mit Abstand die wenigsten Gegentreffer hinnehmen müssen, man hat noch keinen einzigen Punkt abgegeben und thront mit 36:0 Punkten an der Tabellenspitze.

 

Das sieht also nach einer Herkulesaufgabe für den LSC, in jeglicher Hinsicht ein Duell David gegen Goliath.

 

Ganz so klar möchte LSC-Trainer Chris Stark die Rollen jedoch nicht verteilen: „Selbstverständlich gehen wir als Außenseiter ins Spiel, wir spielen meiner Meinung nach gegen die beste Mannschaft, die es in der Dritten Liga gab, seitdem wir in die Liga aufgestiegen sind vor 2 1/2 Jahren, gegen den völlig verdienten Spitzenreiter. Aber das Spiel startet bei 0:0 und wir werden um jeden Zentimeter kämpfen und unsere Chance suchen.“

 

Die tabellarische Ausgangsposition ist für den LSC vor den Spielen gegen Ferndorf, Aurich und Korschenbroich attraktiv, man hat 3 Punkte Rückstand auf den Dritten und 3 Punkte Vorsprung auf den Tabellensiebten.

 

„Wir haben in der Winterpause gesagt, dass wir einerseits in der Tabelle nicht locker lassen wollen, auf der anderen Seite aber auch für Überraschungen gegen Top-Teams sorgen möchten, am Samstag wäre eine Gelegenheit dazu,“ so Kapitän Christopher Wolf, der nach 2-monatiger Auszeit wahrscheinlich in den Kader zurückkehren wird. Dem werden wohl auch Dustin Thöne (Grippe) und Michael Wittig (Prellung am Mittelfuß) angehören, die unter der Woche nicht trainieren konnten.

 

Besonders motiviert geht Torhüter Valentin Inzenhofer in die Begegnung. Der Sport- und Englischstudent absolviert am Samstag sein vorerst letztes Heimspiel für den LSC. Nach dem Spiel in Aurich heißt es für den symphatischen Keeper: Auslandsjahr, das er in Neuseeland verbringt. Ein Aufenthalt, der aufgrund seines Englisch-Studiums obligatorisch ist, jedoch sicherlich mit tollen Erlebnissen am anderen Ende der Welt garniert wird. Die LSC-Verantwortlichen waren bereits im Vorfeld der Saison über die Pläne des Torhüters informiert, seit dem neuen Jahr steht mit Christoph Beutner ein zusätzlicher Torhüter im Kader, der zur Hinrunde nach Pulheim ausgeliehen war, nachdem er aus Hamburg (dortiger Verein: HG Hamburg-Barmbek) nach Köln zum Sportstudium übergesiedelt war.

 

 

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