Krefeld - LSC 22:22 (16:11)

3. Handball Bundesliga

LSC ERKÄMPFT REMIS IN KREFELD

HSG KREFELD – LONGERICHER SC KÖLN 22:22 (16:10)

Die Serie hält: auch im 6 Drittliga-Spiel konnte die HSG Krefeld den LSC nicht bezwingen, nach 5 LSC-Siegen gab es nun ein 22:22-Unentschieden, das sich für den LSC nach einer Aufholjagd in Hälfte 2 wie ein Sieg anfühlte.

Die letzte Niederlage der Kölner liegt schon eine Weile zurück, die letzte Niederlage gab es am 11. Februar. Lange Zeit sah es danach aus, als würde die Serie in Krefeld enden. Krefeld ging von Beginn an in Führung, die LSC – Deckung gab den Krefelder Top-Akteuren Reinarz und Ciupinski zu viel Raum und man gestattete der Heimmanschaft zu viele „einfache Tore“.

Dennoch konnte sich der LSC nach dem 3:6 wieder ranpirschen und zum 9:9 ausgleichen in Minute 18. Die Schlussminuten der ersten Hälfte gehörten wieder Krefeld, weil der LSC 2 Tempogegenstoßtore nach Fehlpässen gestattete und 3 Mal aussichtsreich an Krefelds Keeper scheiterte. Schlussendlich stand ein satter 11:16 Rückstand zur Halbzeit, dennoch blieb genug Zeit, um den Rückstand zu verringern und wettzumachen.

Kapitän Christopher Wolf: „Wir mussten unbedingt unsere Deckung verbessern, das haben wir zum Glück geschafft. Zudem war uns klar, dass wir den Rückstand nicht hau-ruck wettmachen können und geduldig bleiben sollten. So kam es dann auch, mit einer spannenden Schlussphase, in der alles möglich war.“

Dass es soweit kam, lag in erster Linie an der besser werdenden Defensive in Kombination mit einem sich steigernden LSC-Keeper Nils-Thorben Schmidt, der unter anderem 2 Siebenmeter entschärfen konnte.

Zuvor hatte der LSC bereits auf 15:17 und 16:18 verkürzt, ehe Krefeld wieder bis auf 4 Tore Abstand davonziehen konnte. Beim 17:21 in der 43. Minute sah Krefeld wie der sichere Sieger aus. In den Folgeminuten kassierte der LSC jedoch nur einen weiteren Treffer, der Krefeld zum 22:21 4 Minuten vor Ende in Führung brachte.

So kam es zur hektischen Schlussphase, eine Minute vor Ende gab es 7m für den LSC, der von Richter verworfen wurde.

Nachdem man 20 Sekunden vor Ende den Ball zugesprochen bekam nach Stürmerfoul, verhinderte ein Krefelder Spieler den Freiwurf und beförderte den Ball weg vom Geschehen, was von den Referees zu Recht und folgerichtig mit einer Disqualifikation und 7m gewertet wurde, den Simon Schlösser 13 Sekunden vor Ende zum Schlussstand von 22:22 verwerten konnte.

Trainer Stark: „Auch wenn wir in Hälfte eins defensiv nicht gut machen, bin ich insgesamt zufrieden heute, denn meine Mannschaft hat sich nie aufgegeben und in Hälfte 2 mit nur 6 Gegentoren stark agiert und sich dadurch den Punkt verdient. Auch wenn am Ende sogar noch mehr möglich war, müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, schließlich lagen wir 55 Minuten zurück.“

 

Leave a Reply

Zur Werkzeugleiste springen