30.SPIELTAG

LSC - DORMAGEN

FESTTAG IN RUT UN WIEß: LSC GEGEN DORMAGEN

LONGERICHER SC KÖLN – TSV BAYER DORMAGEN
Samstag, 6. Mai 2017, 19.00 Uhr
LSC Arena

Am 30. und letzten Spieltag der Saison tritt der Dritte LSC gegen den Vierten Bayer Dormagen an. Das Topspiel hat keinerlei Auswirkungen auf das Tabellenbild, da beide Mannschaften von ihren Rängen nicht mehr verdrängt werden können.
Dennoch möchten beide Teams natürlich mit aller Macht das Derby für sich entscheiden und die Saison positiv abschließen.

Bei dem restlos ausverkauften Spiel sind alle LSC-Fans aufgerufen, in rot-weiß zu erscheinen und das Team anzufeuern.
2.Vorsitzender Mike Schmidt: „Das Spiel ist ausverkauft und das hat unsere Mannschaft nach der tollen Saison auch verdient, wir sind richtig stolz und zufrieden mit unserem Team und Trainern, ich denke sie haben das Optimum herausgeholt. Dass wir diese Saison vor Dormagen abschließen und auf Rang 3 landen, ist sensationell.“
Personell stehen einige Fragezeichen hinter zahlreichen LSC-Akteuren. Während Marian Dahlke in Hagen eine Handverletzung erlitt und evtl. ausfällt, könnte es für Daniel Koenen und Michael Wittig möglicherweise zum Comeback reichen. Dies bleibt jedoch abzuwarten.
Das Spiel gegen den Nachbarn ist das letzte Spiel der Handballkarriere für einige verdiente LSC-Spieler.

Als Kiki Born im Sommer 2015 zur Mannschaft stieß, hatte man gerade die Relegation verpasst und nahm in der Oberliga einen neuen Anlauf. „Er war ein Glücksfall für uns. Er hat der Mannschaft eine neue Stabilität eingehaucht und mit seiner sympathischen Art einfach von Beginn an super bei uns rein gepasst. Er war eine Bereicherung für unser Team und unseren Club und ich habe total gern mit ihm zusammengearbeitet. Einen besseren Abschied als diese Spitzensaison inklusive Sieg im März gegen seinen langjährigen Club Leichlingen hätte man sich für ihn nicht vorstellen können.“

Jimmy Hoffmann kam „aus dem Nichts“, als luxemburgischer Student stieß er während der Saison 14/15 zunächst als Trainingsgast zum Team, ersten Einsätzen in der Aufstiegssaison mit dem Highlight Aldekerk folgten regelmäßige Einsätze in der der dritten Liga, nun umfunktioniert auf Linksaußen, wo er in der aktuellen Saison 83 Tore beisteuerte. „Ein technisch-taktisch herausragender Spieler, zudem blitzschnell. Schade, dass es ihn in seine Heimat verschlägt. Ein super Junge, sehr freundlich und witzig,“ so Trainer Chris Stark.

Felix Janssen konnte vor der Spielzeit zu einer Drittliga-Saison beim LSC überzeugt werden, nachdem er seine handballerischen Laufbahn eigentlich bereits in Nippes ausklingen ließ. Er und der LSC sollten es nicht bereuen: „Er hat sich trotz gesundheitlicher Probleme immer voll reingehauen und war besonders in puncto Erfahrung nach dem Abgang einiger routinierteren Spieler enorm wichtig für uns. Ein geradliniger und feiner Kerl, der uns sehr gut zu Gesicht stand. Schade, dass seine Hüfte keinen leistungsorientierten Handballsport mehr zulässt und wiederum toll, dass er trotz Verletzung die Saison durchgezogen hat,“ so Trainer Stark.

Christoph Schauf und Adrian Wirths sind so etwas wie die Pechvögel der vergangenen Jahre, wurden immer wieder von schweren Verletzungen zurückgeworfen. Sie sind Identifikationsfiguren für den LSC und werden den LSC zwar nicht mehr als Spieler, aber in anderer Funktion weiter begleiten. Schauf übernimmt fortan mit seinem Bruder Tobi eine Jugendmannschaft und wird im Betreuerstab der Ersten weiter mitwirken. Wirths legt erst mal den Fokus auf das Studium, wird aber weiterhin als Trainingsgast dabei bleiben. Trainer Stark: „Beide sind super Jungs mit LSC-Herz, ich habe beide als  Jung-Trainer in der D-Jugend übernommen und erinnere mich an unendlich viele gemeinsame Einheiten, Spiele und Momente. Schade, dass sie immer wieder Pech mit Verletzungen hatten, Respekt , wie sie sich immer zurückkämpften.“

So steht das Spiel am Samstag in Zeichen des Abschieds dieser tollen Spieler und Menschen, da bleibt mit Sicherheit im Anschluss an das Spiel kaum ein LSC-Auge trocken.

Teammanager Jens Warncke: „Wir freuen uns, das Derby am Samstag zu bestreiten und mit einem emotionalen Highlight die Saison zu beschließen. Da gilt es, noch einmal alles zu geben, auf dem Spielfeld und auf den Rängen. Es ist ein Feiertag für unseren, es ist der größte Erfolg der LSC Vereinsgeschichte. Wir gehören mit Platz 3 zu den Top 50-Handballverein Deutschlands, ich denke das ist aller Ehren wert und Zeichen der tollen Entwicklung der letzten Jahre, wir schippern auf einem Erfolgsdampfer mit Chris Stark als Schiffskapitän. Das gilt es nun auch mal kräftig zu genießen.“

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