VFL - LSC 20:32

3. Handball Bundesliga

AUSWÄRTSSIEG FÜR DEN LSC

VFL GUMMERSBACH – LONGERICHER SC KÖLN 20:32 (7:16)

Einen ungefährdeten Auswärtssieg fuhr der LSC am Freitagabend bei der Reserve des VfL Gummersbach ein und siegte 32:20, feierte somit den höchsten Saisonerfolg.

Die Gummersbacher mussten auf den ein oder anderen Spieler verzichten, teilweise wegen Verletzung, teilweise wegen einer Sperre seitens der Bundesligamannschaft, die die Spieler dringend im Abstiegskampf der Bundesliga benötigen.

So hatte die Heimmannschaft zwar eine ordentliche „Erste 6“, war in der Breite allerdings nicht wie gewohnt besetzt.

Das spielte dem LSC fraglos in die Karten, dennoch war eine ordentliche Leistung notwenig, um den hohen Sieg herauszuspielen. Der LSC selbst musste auf Schlösser (Schulter) und Mestrum (Armverletzung, wurde durch Philipp Schiefer aus der 2,. Mannschaft ersetzt) verzichten.

Zu Beginn zeigte sich Valentin Inzenhofer als starker Rückhalt, aufbauend darauf zog der LSC nach dem 3:2 nach 5 Treffern in Folge auf 8:2 davon, das 8:2 erzielte Kapitän Christopher Wolf, der am Freitag Geburtstag hatte und mit 2 Punkten beschenkt wurde.

Mit der hohen Führung war der Begegnung recht schnell die Spannung genommen.

Gummersbach erwies sich im Laufe der ersten Hälfte nicht als gleichwertiger Gegner, bei konsequenterer Chancenauswertung hätte der LSC die Pausenführung sogar noch etwas deutlicher gestalten können, dennoch stand zur Pause ein satter 16:7 – Vorsprung.

Die erste Viertelstunde der 2. Halbzeit gehörte dann Gummersbach, die größer werdenden Räume nutzten die quirligen Spieler und verkürzten den Rückstand bis zum 17:22 und 18:23, dann allerdings schaffte es der LSC, wieder etwas zuzulegen und den Vorsprung wieder auszubauen und den Kantersieg herauszuwerfen.

Stark agierte auf Seiten des LSC Benni Richter, der nicht nur mit 12/5 Treffern herausragte, sondern mit einigen sehenswerten Anspielen glänzen konnte. Das schönste Tor des Abends war ein Rückhandpass an Kreisläufer Michael Wittig, der vom Kreis vollendete.

Trainer Chris Stark: „Das war heute ingesamt ordentlich und ein verdienter Sieg, somit haben wir eine tolle Basis gelegt, um nun mit Rückenwind in die Top-Spiele gegen Krefeld und Dormagen zu gehen. Trotz 22 Fehlwürfen konnten wir über 30 Tore werfen, das war gut und gibt Selbstvertrauen.“

Nach 11:1 Punkten in den letzten 6 Spielen hat sich der LSC im oberen Tabellendrittel festgebissen und befindet sich in Lauerstellung auf die Spitzenplätze.

Statistik: Innenhofes (11 Paraden, 1-39. Minute), Schmidt (6 Paraden, 40-60. Minute), Richter 12/5, Wittig 5, Reuland 4, Wolf 3, Koenen 3, Dahlke 2, Hartmann 1, Böing 1, Peters 1, Schiefer, Thöne

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